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Adsorptionsverfahren für die Wärmetransformation - Anlagen und Anwendungen

Adsorptionsverfahren für die Wärmetransformation - Anlagen und Anwendungen
Typ: Vorlesung (V)
Semester: SS 2017
Dozent: Lena Schnabel
SWS: 2
LVNr.: 2158230
Bemerkungen

The seminar requires full time attendance (10-18 o’clock). ECTS points will be credited. Please express your interest asap (latest until the 4th of July) by email to Lena Schnabel (lena.schnabel@ise.fraunhofer.de).

Literaturhinweise

Die Studierenden erhalten begleitend zu den Vorlesungsunterlagen wissenschaftliche Veröffentlichungen zu den jeweiligen in der Vorlesung vorgestellten Fragestellungen, deren Inhalte in der jeweils folgenden Vorlesung mit thematisiert werden.

Lehrinhalt
  • Überblick über sorptionstechnische Anwendungen und deren Umsetzung
  • Zusammenfassung der relevanten Materialeigenschaften sowie Systemanforderungen (aufbauend auf VLs des vorangegangenen Semesters)
  • Vorstellung und Diskussion von relevanten Bewertungsgrößen und Methoden diese zu gewichten
  • Vorstellung der relevanten Grundlagen zur Wärmeübertragerauslegung
  • Detaillierte Auslegung von Adsorbern für geschlossene und offene Anwendungen
  • Detaillierte Auslegung von Verdampfer/Kondensator
  • Abschätzung von Performancewerten für Apparate der verschiedenen Anwendungen
Ziel

Die Vorlesung stellt den aktuellen Stand von Forschung und Entwicklung sowie die Potenziale adsorptionsbasierter Anwendungen in der Gebäudetechnik, insbesondere für thermisch angetriebene Wärmepumpen, Entfeuchtungssysteme und thermochemische Speicher dar und vermittelt die erforderlichen Grundlagen für deren Auslegung.

Die Studierenden können die Einsatzmöglichkeiten sorptionsbasierter Prozesse in der Gebäudetechnik beschreiben und kennen die sensitiven Auslegungsparameter. Die Möglichkeiten zur Apparateoptimierung werden vermittelt: die Studierenden kennen den Einfluss, der sich hier durch Materialmodifikation, Wärmeübertrageranpassung (Adsorber, Verdampfer, Kondensator) und Systemintegration ergeben kann.

Die Studierenden haben ein grundlegendes Verständnis für unterschiedliche, z.T. gegenläufige Optimierungsgrößen gewonnen. Sie sind in der Lage, die Möglichkeiten zur Bestimmung von Transportkoeffizienten und Druckverlusten darzustellen und können darauf aufbauend eine grobe Auslegung der einzelnen Komponenten sowie eines Sorptionsmoduls/-systems herleiten.